Mit einem leistungsmäßigen Paukenschlag ließ Intel das vergangene Jahr ausklingen und präsentierte Mitte November die neuen High-Generation im Prozessorsegment. Mit der Sandy Bridge-E, welche weitestgehend auf Ableger der Serverstruktur „Sandy Bridge-EP“ und „Sandy Bridge-EN“ beruht, sowie Teil Intels „Tock-Verfahrens“ ist, soll der bisherigen High-End-Sockel LGA 1366 in Rente geschickt und durch den neuen. wesentlich größeren Sockel LGA 2011 abgelöst werden. Welche Neuerungen Intel in dieses, mittlerweile recht große Stück Silizium, gesteckt hat klären wir im nachfolgenden Artikel.
Wie bereits angesprochen, fährt Intel stramm die selbst auferlegte Roadmap ab und handelt gemäß ihres Tick-Tock Verfahrens. Die Sandy Bridge-E Struktur ist dabei teil des „Tocks“ und folgerichtig der nächste Schritt der folgen musste. Anders als beim Sandy Bridge Release vor einem Jahr, will Sandy Bridge-E kein Kompromiss sein bzw. darstellen, sondern ganz klar die Leistungskrone für sich beanspruchen. Mit dem Launch dieser neuen Architektur werden auch eine Menge neuer Features mit dem in den Prozessor implementiert, welche vorher so noch nicht möglich waren. Nachfolgend wollen wir näher auf den die Struktur des Prozessors bzw. des Sockels eingehen und die Features des X79-Chipsatzes im Detail betrachten.

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